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Getu Weekend

Während 2 Tagen trainierten die Geräteturner/innen in Wattwil. Dabei kam auch Spiel und Spass nicht zu kurz.

Das Getu Weekend welches sich einen festen Platz in unserer Agenda sicherte, fand dieses Jahr am 5./6. März statt. Zur Besammlung trafen wir uns alle am Bahnhof in Kaltbrunn. Pünktlich um 07:50 fuhr der Zug ein und führte uns durch den Rickentunnel nach Wattwil. Nach einem 10 minütigem Spaziergang kamen wir in der 3fach-Turnhalle Grünau an.
Sofort wurde die Halle in Beschlag genommen. Fangis und Ballspiele machten den Anfang.
 
Nachdem alle umgezogen in der Halle standen wurden die Geräte bereitgestellt.
In der obersten Halle trainierte K3-K6. In der Mitte waren die liebsten Geräte unserer Turner/innen, der AirTrack und das Riesentrampolin. In der untersten Halle fanden die kleinen ihren Trainingsplatz K1-K2.
Als alle Anlagen bereit standen ging es endlich los. Wie immer stand zuerst das Einturnen auf dem Programm. Es gab bereits zum ersten Mal röte Köpfe und lautes Schnaufen :).
Damit das Training starten konnte teilten wir uns in unsere Hallenhälften auf. Nach der ersten Trainingseinheit fanden wir natürlich auch Zeit für einen Znüni. Es wurden schon fleissig Früchte und Kuchen verschlungen. Von 10:30 bis 12:00 wurde dann aber nochmals hart trainiert. Die Zeit verging wie im Fluge und wir machten uns auf den Weg in die Schulküche um den Zmittag zu geniessen. Es gab Salat und Spagetti mit verschiedenen Saucen. Frisch gestärkt nahmen wir den Nachmittag in Angriff. Es wurden nochmals alle Geräte durchgeturnt. Aber auch am Nachmittag legten wir eine Erholungspause ein. Wir genossen alle einen feinen Zvieri.
Vom K3 aufwärts stand zum Ende des Nachmittags noch das trainieren der Sprungsektion auf dem Programm. Die K1- & K2er begaben sich in dieser Zeit auf einen Hindernissparcour quer durch die Halle.
Damit das Zusammensein von Gross und Klein nicht zu kurz kam, durfte auch das Spielen nicht fehlen. Bevor es Zeit für den Znacht war, wurde in einer Hälfte Völkturnier gespielt auf der gegenüberliegenden Seite Fussball. Dabei zeigten sich die Kinder von einer ganz anderen Seite. Der Lärm war Ohrenbetäubend.
Schnell war es Zeit für den Znacht. Auf dem Menüplan stand Hamburger mit „Härdöpfeli“ und Salat. Die Mundwerke unserer Turner/innen sind einfach nicht totzukriegen. Es wurde fleisig erzählt und gelacht. Nach dem Abwasch gab es nur noch eine Frage. „Gömer etz go Burge baue?“ Als erstes durften die Leiter ihren Schlafplatz einrichten. Danach gab es kein halten mehr, die Matten und Schwedenkäste flogen nur noch an uns Leitern vorbei. Alle Grüppchen bauten ihre Übernachtungsburg. Als Bettmümpfeli gab es ein Glace. Nach dem Zähneputzen schlüpften die Kinder in ihre Pyjamas und zogen sich in ihre Burgen zurück.
Etwas Aufregung war aber schon dabei, es dauerte dementsprechend auch einige Minuten bis alle ihren Schlaf fanden.
Einen Wecker brauchten die Leiter, welche in der mittleren Hallenhälfte übernachteten nicht. Früh morgens wurden wir vor Sonnenaufgang von den Kindern geweckt. Nachdem wir wieder die Turnkleider montierten, mussten die Burgen zurück in Trainingsanlagen umgebaut werden. Doch bevor wir den zweiten Tag in Angriff nehmen konnten, nahmen wir den Zmorgen zu uns. Die frischgebackenen Zöpfe der Mamis waren mit oder ohne Aufstrich im Nu in den Bäuchen. Mit Muskelkater und Blattern begann das Training erneut mit dem Einturnen. Alle gaben nochmals ihr bestes. Gerät für Gerät wurde nochmals geturnt. Die Pause in der Morgenhälfte wurde sehnlichst erwartet, welche zur Erholung um einige Minuten verlängert wurde. Um 12:00 Uhr assen wir das letzte Mal in der Schulküche. Auch für den Abwasch wurden noch fleissige Bienchen gefunden. Da die Kraft nun wirklich nachliess wurden am Nachmittag nur noch 2 Wunschgeräte geturnt.
Das Ende kam immer näher. Bevor wir es nochmals mit einem Spiel ausklingen lassen konnten mussten alle 3 Hallen aufgeräumt werden. Was gehört nun in welchen Geräteraum? Wie viele Matten gehörten auf welchen Wagen? Wieso steht hier noch ein Kartonrohr? Es gehört in die Bodenrolle die bereits zuhinterst im Geräteraum ihren Platz fand. Es war nochmals eine richtige Herausforderung. Wir sind uns ja nicht an so viel Material gewöhnt :). Bevor wir die Turnhalle Grünau ganz verlassen konnten, musste noch jede und jeder seine Sachen zusammen suchen und einpacken. Dort fand man ein T-Shirt, dort einen Socken und am dritten Ort noch Hosen. Alles gehörte niemandem, bis auf wenige Sachen konnte der Besitzer jedoch immer ausfindig gemacht werden.
Wir machten uns auf den Weg zurück an den Bahnhof. Es wurde nochmals lautstark geschwatzt und Witze erzählt. Pünktlich um 16:07 Uhr kamen wir wieder in Kaltbrunn an. Mit einem Lachen im Gesicht verabschiedeten wir uns voneinander und blickten auf ein erfolgreiches und lustiges Weekend zurück.